Das 3D-Lasersystem
Das 3D-Laserscannsystem besteht aus einem 2D-Laser, der nach der dem Time-of-Flight (Phasenlauf-Zeitmessung) Prinzip funktioniert. Hierbei wird ein Laserstrahl durch einen rotierenden Spiegel abgelenkt, so dass eine Linie aus Meßpunkten entsteht. Der 2D-Scanner wird mit einer Linear- oder Dreh-Achse verfahren, so dass ein Netz aus Meßlinien über das Objekt gelegt wird. Die Auswertungssoftware ist ein eigenständiges Programm, das bei jeder Messlinie die Positionswerte der Servoachse ausliest, und daraus ein 3D-Profil errechnet. Über eine Modalwertermittlung sortiert und filtert die Software die Messpunkte und ermittelt so Positionsdaten. Zur Beschleunigung des Scanvorganges kann das Meßfenster auf den relevanten Bereich eingegrenzt werden. Weiterhin ist die Dauer des Scanvorganges von den Anforderungen an die Auflösung abhängig. Bei der Getränkekanisteranwendung dauert das Scannen der Europalette ca. 8 s.Einsatzmöglichkeiten
Das 3D-Laserscannsystem ist für nahezu alle Positionieraufgaben von Robotern und Handlingsystemen einsetzbar. Das System ist vom Umgebungslicht völlig unabhängig und arbeitet auch in Dunkelheit oder bei Nebel. Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten in der Automatisierung in der:Kommissionierung, Werkstückerkennung beim Palettieren u. Depalettieren
Lageerkennung, z.B. beim automatischen Handhaben von undefiniert liegenden Werkstücken, beim Erkennen von Einfüllöffnungen beim automatischen Befüllen von Fässern und Kanistern
Montageautomation, z.B. Kontrolle der Werkstücklage im Werkstückträger und bei Fügeaufgaben
Qualitätssicherung, z.B. Sichtprüfung von Werkstücken, Baugruppen oder Kunststoffteilen auf Vollständigkeit und Verformung. Es ermöglicht eine vollautomatische 100% Sichtprüfung, die in eine Fertigungslinie integriert sein kann.
Logistik, z.B. Materialfluss in Lagern
News: Entwicklung 3D Scan erfolgreich abgeschlossen

