Chancen der Industrie 4.0

Unter dem Stichwort Industrie 4.0 haben wir mit Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Vertretern diskutiert, wie die politischen Rahmenbedingungen einer digitalisierten Industrie aussehen können. Als Referenten waren eingeladen Marina Grigorian (Telefónica Germany GmbH & Co. OHG), Alexandra Horn und Diana Scholl (BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft) sowie André Schmiljun von InSystems Automation.

Industrie 4.0 verlangt ein Umdenken

Mit dem Begriff „Industrie 4.0“ wird heutzutage mehr oder weniger alles und nichts assoziiert. 2011 auf der Hannover Messe von der Bundesregierung in die Öffentlichkeit getragen, steht das Schlagwort für die Vernetzung von Maschinen und Computerwelt, für technische Assistenz und dezentrale Entscheidungen durch autonome Lösungswege. „Industrie 4.0“ beschreibt also die nächste große industrielle Revolution.

 

Wir bei InSystems Automation beschäftigen uns schon seit mehr als 10 Jahren mit Automatisierungsprozessen in mittelständischen und größeren Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen wie der Logistik, Kosmetik, Automobilindustrie oder Kunststofffertigung. Inzwischen haben wir uns insbesondere auf die Herstellung von autonom navigierenden Transportrobotern spezialisiert, die nicht wertschöpfende Transportaufgaben in der Produktion übernehmen.

Oft verbindet sich mit Industrie 4.0 vor allem die Sorge, dass neue Technologien oder Roboter Arbeitsplätze vernichten. Aus der Erfahrung der letzten Jahre haben wir festgestellt, dass genau der gegenteilige Effekt eintritt. Unternehmen, die ihre Produktion auf Industrie 4.0 umstellen, qualifizieren entweder ihre Mitarbeiter für neue Tätigkeiten in anderen Bereichen oder können gerade geringer qualifizierte Mitarbeiter einstellen, weil die Technologie leicht zu bedienen ist. Letzteres trifft beispielsweise bei dem Einsatz von Pick-2-Light Sensoren an Montagearbeitsplätzen zu. Ohne große Vorkenntnisse können Mitarbeiter effizient und fehlerfrei dank des Montageleitsystems Bauteile fertigen. Es braucht also ein Umdenken beim Thema Industrie 4.0.

Politische Rahmenbedingungen

Die Politik kann den Prozess der Digitalisierung auf verschiedenen Wegen unterstützen. Wo jedoch mittelständischen Unternehmen besonders unter die Arme gegriffen werden kann, sind Themen wie beispielswiese: die Bereitstellung von Gewerbeflächen, Unterstützung bei Wachstums- und Finanzierungsplänen, Vermarktung von Produkten und Etablierung von Netzwerken sowie schließlich die Suche nach Facharbeitern.

Das Team von InSystems demonstrierte an dem Tag außerdem eine ihrer neuesten Entwicklungen, den autonom navigierenden Müllroboter, der später einmal in Museen, Shopping Centern oder Büros den klassischen Mülleimer ersetzen könnte.

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