Flexible Materialflusskonzepte

Autonome Transportroboter ermöglichen flexible Materialflusskonzepte. Beim 26. Materialflusskongress am 6. April 2017 erklärte Henry Stubert, Geschäftsführer von InSystems, welche Vorteile und Chancen sich mittels autonom navigierenden Transportrobotern für die Industrie bieten, wie die Technologie funktioniert und welche technischen Voraussetzungen vom Kunden gegeben sein müssen.

Ideale Materialflusskonzepte

Den innerbetrieblichen Materialfluss wickeln viele Unternehmen heutzutage über autonom navigierende Fahrzeuge ab. Im Gegensatz zu herkömmlichen Materialflusskonzepten kommen die Fahrzeuge ohne Wandreflektoren oder Bodenschleifen aus und reagieren selbständig auf Veränderungen in ihrer Arbeitsumgebung.

InSystems entwickelt bereits seit 2012 unter der Marke proANT autonom navigierende Fahrzeuge, sogenannte Transportroboter. Die Fahrzeuge haben weder vorgegebene Routen, noch wird ihnen vom Leitsystem der Fahrweg definiert. Der Transportroboter erhält lediglich vom Leitsystem einen vom Kunden gewünschten Transportauftrag „hole bei A, bringe zu B“ und sucht sich dann die optimale Route zu den Stationen.

Bei der Berechnung der Route berücksichtigt der Roboter nicht nur die kürzeste Strecke zum Ziel, sondern auch von anderen Fahrzeugen die erkannten Engstellen. Die Transportroboter agieren als Flotte und wissen, wo sich die anderen Fahrzeuge gerade befinden.

Weil Lasten, Gangbreiten und Übergabehöhen in Unternehmen verschieden ausfallen können, werden die Transportroboter bei InSystems individuell gefertigt. InSystems liefert proANT Transportsysteme komplett aus einer Hand. Das macht die proANT Transportroboter zu einem idealen Materialflusskonzept.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Roboter können unterschiedlich eingesetzt werde, so zum Beispiele für den automatischen Materialfluss zwischen Lagern, Maschinen, Arbeitsplätzen und dem Versand von KLT Behältern, Trays, Fässenr und Coils oder aber für die Ausschleusung von Baugruppen und als automatischer Transport zu Qualifikationskontrollen und Nacharbeitsplätzen.

Der Materialflusskongress fanddieses Jahr in Garching bei München statt und wurde vom VDI organisiert. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung war das Thema der Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Intralogistik. So diskutierten die Teilnehmer u. a. den Umgang mit Big Data, die Nutzung von Cloudlösungen sowie neue digitale Geschäftsmodelle.

Link zur VDI Veranstaltung

https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-maschinenbau/deutscher-materialfluss-kongress/

Link zur proANT-Produktseite

www.proant.de