Robocup 2019 in Sydney

Das von InSystems Automation gesponserte RoboCup-Team “.exe” erreicht den dritten Platz im Robocup 2019 in Sydney, Australien. Zuvor konnte sich die Mannschaft im deutschen Wettbewerb bei den German Open in Magdeburg erfolgreich durchsetzen. Mit einem neu entwickelten Erkennungsalgorithmus in ihrem Roboter schafften sie es, mit der internationalen Konkurrenz mitzuhalten. Der Robocup 2019 fand vom 2. bis zum 8. Juli statt und wird in unterschiedlichen Disziplinen ausgetragen.

Robocup 2019 in Sydney

Mentor Holger Schlingloff, Professor für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin, hat allen Grund stolz zu sein. Seine RoboCup-Mannschaft “.exe” schaffte es in in den deutschen Meisterschaften – den “RoboCup German Open” – in Magdeburg erfolgreich auf einen der ersten Plätze und qualifizierte sich damit für den Anfang Juli stattfindenden Robocup 2019 in Sydney, Australien. Dort traten sie in vom 2. bis zum 8. Juli gegen verschiedene internationale Teams an. InSystems Automation sponsert die vier Jungs vom Berliner Arndt-Gymnasium. Mit welcher Technik sie in Sydney antreten wollen, hatten sie vor kurzem Henry Stubert, Geschäftsführer der InSystems Automation, und Jan S. Zernickel, Leiter für Forschung und Entwicklung des Unternehmens, erklärt. Dabei trafen sie auch auf Oliver Igel, Bürgermeister von Treptow-Köpenick, der als Ehrengast an dem Tag zum Richtfest des Unternehmens geladen wurde und der dem Team natürlich viel Glück wünschte.

Rescue Simulation: Roboter im Katastrophenszenario

Der RoboCup wird in verschiedenen Disziplinen ausgetragen. Im Mittelpunkt stehen Fußballroboter, Serviceroboter, Rettungsroboter und Roboter für den industriellen Einsatz. Das RoboCup-Team”.exe” tritt in der Rescue Robot Liga an. Hierbei operieren Roboter in einem nachgebildeten Katastrophenszenario, wie es sich beispielsweise nach einem Erdbeben oder einem Tsunami darstellt. Mit Hilfe vielfältiger Sensoren – Video-Kameras, Infrarot-Sensoren, 3D-Kameras, Laser-Scannern, Ultraschallsensoren, Gassensoren und Mikrofone – müssen die Roboter möglichst autonom (also ohne Fernsteuerung) die in der Rescue-Arena versteckten, simulierten Opfer finden. Dazu haben die vier Schüler einen neuen Erkennungsalgorithmus entwickelt, der die Positionsbestimmung verbessert. Der Schwierigkeitsgrad im Wettbewerb ist allerdings hoch. Der Roboter der Mannschaftmuss sich in zwei Szenarien beweisen: einmal kennt der Roboter die Karte der Rescue-Arena, allerdings nicht seine exakte Position, ein anderes Mal liegen ihm nur Informationen zur Karte und nicht zur lokalen Position vor.

Wir schließen uns daher Bezirksbürgermeister Oliver Igel an und drücken den vier Jungs fest die Daumen für die Zukunft.

Weitere Links:

Link zum RoboCup in Sydney
https://2019.robocup.org/index.php

Link zum RoboCup
https://www.robocupgermanopen.de

Link zum RoboCup im letzten Jahr
http://www.insystems.de/robocup-2018