Vollblut SPS-Programmiererin

Sie ist eine „Vollblut SPS-Programmiererin“ und schon seit 2011 bei InSystems: Silvia entwickelt anspruchsvolle Software für unterschiedliche Speicherprogrammierbare Steuerungen in Anlagen und Maschinen und kümmert sich um deren Inbetriebnahme, Wartung und Service. Im Grunde ist sie eine Allrounderin. Ruft einer ihrer Kunden an, berät sie oder fährt vorbei, überprüft die Anlagen und sorgt dafür, dass alles reibungslos und optimal funktioniert.

Ein kleiner Umweg zur SPS-Programmiererin

Der Wunsch, SPS Programmiererin zu werden, war nicht immer da. Ursprünglich sollte es in eine ganz andere Richtung gehen. Vor ihrem Studium der Automatisierungstechnik liebäugelte sie noch mit dem Beruf der Architektin und wollte in dieser Branche Fuß fassen. Letztlich prüfte sie den Arbeitsmarkt und stellte fest, dass Ingenieure einfach dringender gebraucht werden, und krempelte ihren Karriereplan rechtzeitig um. Über einen kurzen Umweg über Magdeburg, wo sie zunächst Wirtschaftsingenieurwesen studiert hatte, verschlug es sie schließlich mit einem erfolgreich abgeschlossenen Bachelor Engineering nach Adlershof. 

Mein besonderes Projekt: ein Rundtakttisch für einen Weddinger Werkzeughersteller

Sie kam zu InSystems über den klassischen Bewerbungsweg, las von einem Stellenangebot auf der Webseite, bewarb sich mit ihren Unterlagen und überzeugte im persönlichen Gespräch. Aus ihrer Leidenschaft, dem SPS-Programmieren, machte sie von Anfang an kein Geheimnis und konnte sich schnell in den ersten Kundenprojekten beweisen. „Zuletzt entwickelte ich zusammen mit meinen Kollegen einen Rundtakttisch für ein Weddinger Unternehmen, das seit 1979 bereits auf den Werkzeug- und Vorrichtungsbau spezialisiert ist“, erläutert Silvia. Solche Rundtakttische verfügen über mehrere Stationen bzw. Nester, an denen ein Bauteil Schritt für Schritt bis zur Fertigstellung bearbeitet wird. „Ich konnte das Programm für die Anlage von Anfang an neu erstellen. Es gab viele mechanische Herausforderungen, welche ich teilweise softwaretechnisch lösen konnte. Das hat mir besonders gut gefallen.“

Die Anlagen müssen laufen und die Kunden zufrieden sein

Was gefällt ihr an InSystems? „Als Mutter achtet man schon sehr darauf, dass Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden können. In meinem Job habe ich flexible Arbeitszeiten, ein tolles Kollegium, kann von zuhause aus programmieren. Wichtig sind allerdings zwei Dinge: Die Anlagen müssen laufen und die Kunden zufrieden sein.“ Manchmal wünscht sie sich, dass sich mehr Frauen für einen technischen Beruf entscheiden. Das allerdings muss schon an den Schulen frühzeitig vorbereitet werden. „Ich hatte sehr gute Mathe und Physik Lehrer, die mir den Spaß an Naturwissenschaften und dem Forschen gezeigt haben.“ Bei ihrer Tochter zeichnet sich wohl auch schon ein klares Interesse für Technik ab. Zumindest werden Bauklötzer und Autos gegenüber Puppen und Plüschtieren bevorzugt.

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