Von der Uni in den Traumjob

Kristof hat es von der Uni in den Traumjob Konstrukteur für Maschinenbau geschafft. Der gebürtige Berliner aus Oberschöneweide hat seit dem Frühling an seiner Masterarbeit geschrieben, diese jetzt fertiggestellt und ist seit Oktober – nach Abschluss seines Maschinenbau-Studiums  – von InSystems übernommen worden.

Vom „Lego-Bastler“ zum Konstrukteur für Maschinenbau

Die Voraussetzungen haben von Anfang gestimmt: Schon in seiner Kindheit war Kristof ein faszinierter „Lego Mindstorms-Bastler“, der sich mit Getrieben, Motoren und Robotern beschäftigte. Außerdem war sein Vater Elektro-Ingenieur im Bereich Medizintechnik. Eines Tages hatte er seinen Sohn in das Kellergeschoss eines Krankenhauses mitgenommen, wo schon damals Fahrerlose Transportroboter fuhren. „Das fand ich super spannend“, berichtet Kristof. Es war klar, dass er nach seinem Abitur in ein Studium der Ingenieurwissenschaften beginnen würde, um seine Passion später ausleben zu können.

Er entschied sich also, Maschinenbau an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zu studieren, und absolvierte zunächst ein dreizehnwöchiges Vorpraktikum, wo er neben erster theoretischer Grundlagen unter anderem in das Handwerk des Schweißens, Sägens und Bohrens eingeführt wurde. Für das Praxissemester sowie die Bachelorarbeit suchte er sich ein Unternehmen in Berlin Schöneberg, das auf die Herstellung von Maschinen für Folienverarbeitung spezialisiert ist. Hier konnte er erstmalig sein Talent als werdender Konstrukteur unter Beweis stellen: eine Teilbaugruppe an einer Schneidemaschine erwies sich als problematisch und musste von ihm modifiziert werden, damit sie wieder einwandfrei läuft.

Innovatives Projekt für die Masterarbeit

Über einen Artikel in der Berliner Woche gelangte er schließlich zu InSystems und übernahm für den Abschluss seines Masterstudiums ein innovatives Projekt. Die Forschungsfrage für den Konstrukteur lautete: wie können autonom navigierende Fahrzeuge zukünftig Behälter nicht nur transportieren, sondern auch direkt vom Boden aufnehmen? „Bislang nehmen solche Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) ihre Ladungen normalerweise an Übergabestationen auf“, erläutert Kristof.

Aktuell existiert sein Fahrzeug nur auf dem Papier bzw. Bildschirm. „Die theoretischen Grundlagen sind geschaffen. Bald schon können wir uns an den Bau eines ersten Prototypens wagen“, führt Kristof weiter aus. Solche FTF-Lösungen eignen sich beispielsweise prima für den Transport von Getränkekisten oder KLT (Kleinladungsträger) Behälter in Produktionen und Lager.

Hervorragend familiäres Arbeitsklima

Damit ist für Kristof auch der entscheidende Punkt angesprochen, der ein Projekt zu einem spannenden Projekt werden lässt: „Wenn ich sehe, dass meine Konstruktion einen hohen praktischen Nutzen hat, bin ich mit viel Motivation und Hingabe dabei. All das hat sich in den vergangenen Monaten bei InSystems erfüllt.“ Es ist also richtig zu sagen, dass Kristof seinen Traumjob unmittelbar nach der Uni gefunden hat. „Beim Sondermaschinenbau hat man immer neue Aufgaben, man kann kreativ sein und gleichfalls sehr strukturiert arbeiten. Diese Mischung schätze ich sehr. Außerdem ist das Arbeitsklima bei InSystems hervorragend und familiär. Im Team unterstützen wir uns gegenseitig“, ergänzt Kristof.

Seit 1. Oktober ist er also in seinen neuen Job als Konstrukteur für Maschinenbau. Worum er sich nun kümmern wird, weiß er aber jetzt schon: die Umsetzung und Fertigstellung seines Prototypens für den ersten großen Einsatz bei einem Kunden.

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